
Für Elling und seinen Freund Kjell Bjarne ist das Leben nach der Entlassung aus der Psychiatrie ein echter Hürdenlauf. Elling ist ein ängstlicher, übergenauer Eigenbrötler mit Hang zur Übertreibung, während Kjell Bjarne ein gutmütiger, etwas grober Typ ist, der vor allem ans Essen und endlich an Sex denkt. Der Staat stellt den beiden eine Wohnung und den Sozialarbeiter Frank zur Seite, der ihnen hilft, sich im Alltag zurechtzufinden – mit mäßigem Erfolg. Nach anfänglichen Katastrophen, wie Telefonsex-Rechnungen und emotionalen Ausbrüchen, gelingt es ihnen langsam, sich in der Welt „draußen“ zurechtzufinden. Kjell Bjarne findet eine Frau, Elling entdeckt seine Leidenschaft fürs Dichten und versteckt heimlich Gedichte in Supermärkten. Mit Witz und Charme beleuchtet das Stück die Ängste und Schrullen seiner Helden und stellt zentrale Fragen nach Normalität, Mut und gesellschaftlicher Teilhabe. Trotz des Humors bleibt die Botschaft ernst: Die größte Herausforderung ist oft, sich dem Leben überhaupt zu stellen.
Schauspiel in zwei Akten von Axel Hellstenius, Ingvar Ambjørnsen, Gabriele Hæfs, Hartmut Cyriacks, Peter Nissen
Übersetzer Gabriele Hæfs, Hartmut Cyriacks, Peter Nissen
Aufführungsrechte bei Karl Mahnke Theaterverlag GmbH, Berlin; www.mahnke-verlag.de
Regie: Thea Hinz
Dor speelt mit:
Elling – Fritz Pinkenburg
Kjell Bjarne – Thorsten Behrens
Frank Asleff – Torben Mohr
Gunda – Angelika Prokasi
Kellnerin – Angelika Prokasi
Heidrun – Saskia Kröger
Achter de Kulissen:
Bühnenbild u. Bühnenbau: Jens-Uwe Jahnke
Bühnentechnik: Jens-Uwe Jahnke, Thomas Böttcher, Rainer Wulfes, Rüdiger Plank
Souffleuse: Saskia Kröger / Angelika Prokasi
Fotos: Dana Frohbös






